Schnittblumen

Gartenstauden als Schnittblumen
Margeriten, Rittersporn, Bergenien, Lupinen, Anemonen sowie Sonnenhut (Rudbeckia) und Iris eignen sich unter den Gartenstauden besonders gut als Schnittblumen. Die Kronen-Anemone (Anemone coronaria), ein Hahnenfußgewächs aus dem Mittelmeerraum, wird wegen ihrer langen Haltbarkeit in der Vase und ihren kräftigen Blütenfarben in Rot, Pink, Lila und Weiß sehr geschätzt. Die Kronenanemone wächst zwischen 40 und 60 Zentimeter hoch. Entfernen Sie für eine längere Haltbarkeit die unteren Blätter, die im Wasser stehen.
Zwiebelblumen als Schnittblumen
Als Schnittblumen sind bei den Zwiebel- und Knollenpflanzen vor allem Tulpen, Narzissen, Lilien, Dahlien und Gladiolen beliebt.
Freesie und Tulpen
Die Inkalilie (Alstroemeria) ist ein rhizomartiges Wurzelknollengewächs aus der Familie der Inkaliliengewächse und stammt ursprünglich aus Südamerika. Die Stiele werden 70 bis 80 Zentimeter hoch. Die Blüten gibt es in verschiedenen Farben, in der Mitte sind sie gelb-schwarz "getigert". Die Inkalilie hält in der Vase etwa 14 Tage. Bevor sie ins Wasser gestellt wird, schneiden Sie sie unbedingt an und entfernen Sie die unteren Blätter – dann bleibt sie länger frisch. Die Inkalilie steht am liebsten hell und nicht in der prallen Sonne.
Hunderte von Freesien-Hybriden (Freesia) sind im Blumenhandel erhältlich – und das aus gutem Grund: Ihre lange Haltbarkeit, die einfache oder gefüllte Blüte, die hübsche Rispenform und ihre vielen verschiedenen Farben machen Freesien geradezu prädestiniert für die Verwendung als Schnittblumen. Sie bereichern jeden Strauß mit ihren trichterförmigen und zart duftenden Blüten. Die Heimat der Freesie ist Südafrika. Sie stammt ebenfalls aus der Familie der Schwertliliengewächse. Ihr 45 bis 60 Zentimeter langer Blütenschaft sprießt aus einer Sprossknolle. An einem Stiel wachsen bis zu zehn Blüten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Blüten nicht zu knospig sind, sonst blühen sie in der Vase nicht mehr richtig auf.
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