Rosen

Für alle Rosen gilt: Sie benötigen einen sonnigen und luftigen Standort, das schützt vor Pilzkrankheiten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, nie direkt über die Blätter zu gießen, da sich sonst leicht Pilzsporen darauf ansiedeln. Wer bei praller Sonne gießt, riskiert außerdem, dass die Blätter verbrennen. Früh am Morgen vertragen die Rosen das abgestandene, im besten Fall lauwarme Wasser am besten. Dabei direkt im Wurzelbereich gießen. Wichtig: Staunässe vermeiden. Entsprechend sollte der Gartenboden wasserdurchlässig, tiefgründig, humos und am besten lehmig-sandig sein.
Im Herbst anschließend direkt circa 15 Zentimeter hoch mit Erde anhäufeln. Das schützt vor Wind und Frost. Den Erdhügel im Frühjahr wieder entfernen.
Als Faustregel gilt: Ein starker Rückschnitt fördert einen starken Austrieb - ein schwacher Rückschnitt einen schwachen Austrieb. Geschnitten wird immer über einem nach außen stehenden Auge (Austrieb). Ausschließlich an diesen Augen bilden sich neue Triebe, denn nur dort laufen die Versorgungsbahnen der Pflanze. Kappt man diese, wird der Stängel nicht mehr versorgt, es entsteht Totholz. Die richtige Schnittstelle liegt deshalb einen halben bis einen Zentimeter über dem Auge.
Die Rosenschere dabei leicht schräg ansetzen und den Trieb mit einer Bewegung abschneiden. Der schräge Schnitt garantiert, dass Gieß- und Regenwasser vom Auge weggeleitet wird und dort kein Nährboden für Krankheitserreger entsteht. Abgeschnittene Triebe und abgefallene Blätter immer sofort entfernen und am besten in den Müll und nicht auf den Kompost werfen. So können Rosenliebhaber sichergehen, dass keine Pilzsporen oder andere Erreger in den natürlichen Gartenkreislauf gelangen. Wichtig ist zudem, sauberes Werkzeug zu verwenden, damit keine Krankheitserreger auf andere Pflanzen übertragen werden. Die Rosenschere deshalb immer desinfizieren, zum Beispiel mit Reinigungsbenzin oder einem kleinen Brenner.
Rosen richtig düngen
Rosen sollten zwei Mal im Jahr gedüngt werden. Los geht es - je nach Witterung - etwa Mitte März, wenn die Pflanze neu austreibt. Hier eignet sich organischer Dünger (bestehend aus pflanzlichen oder tierischen Inhaltsstoffen) wie reifer Kompost und Hornspäne. Dieser wird vom Boden nach und nach aufgenommen und versorgt die Pflanzen über einen längeren Zeitraum. Wichtig ist, dass der Dünger mehr Kalium als Stickstoff enthält. Eine zweite Düngung sollte im Juni nach der Hauptblüte erfolgen. Später im Jahr ist das Düngen nicht zu empfehlen, da die Neutriebe bis zum Winter nicht mehr richtig ausreifen und erfrieren können.