Gurken

Achten Sie beim Auspflanzen zudem darauf, die Wurzeln nicht zu beschädigen. Der Pflanzabstand im Gewächshaus beträgt 130 bis 170 Zentimeter zwischen den Reihen sowie etwa 40 Zentimeter in der Reihe. Bei Freilandgurken ist ein Abstand von 100 x 40 Zentimeter ideal.
Pflege
Gurken sind Starkzehrer und haben zudem einen hohen Wasserbedarf. Besonders während der Fruchtbildung und bei Trockenheit gilt es, das Gemüse regelmäßig zu wässern. Gießen Sie am besten schon am Morgen mit lauwarmem Wasser. So wirken Sie auch der Bildung bitterer Früchte entgegen. Eine Mulchschicht aus Stroh hält den Boden locker und bei Freilandgurken die Früchte sauber. Als Grundüngung bei der Beetvorbereitung hat sich verrotteter Kuhmist (davon etwa fünf Liter pro Quadratmeter) sowie reifer Kompost erwiesen. Zusätzlich können Sie in der Haupterntezeit gelegentlich mit Hornmehl oder organischem Flüssigdünger wie beispielsweise Beinwell-Jauche, düngen. Bei Salatgurken im Gewächshaus fördert eine dünne Mulchschicht aus Rasenschnitt das Wachstum.
Anstelle des Volldüngers kann man auch spezielle Gurkendünger aus dem Fachhandel nehmen. Diese gibt es entweder als Gurken-, Tomaten- oder auch Gemüsedünger – geeignet sind sie alle. Die Dünger haben eine optimale Nährstoffzusammensetzung und einen hohen Kaliumanteil zur optimalen Wasserversorgung der Früchte. Das Düngen mit Spezialdüngen ist einfach, sie sind aber teurer.
Gurken

Die Gurken werden einmal beim Pflanzen und dann noch mal zum Nachdüngen im Juli versorgt. Es gibt die Dünger auch mit Langzeitwirkung für fünf oder sechs Monate. Wichtig ist aber auch mit diesen Düngern ein guter Boden, der sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland gut mit Humus versorgt sein sollte.
Denn staunassen, verschlämmten Boden hassen Gurken grundsätzlich. Eine Blattdüngung mit 1:10 mit Wasser verdünnter Brennnesseljauche versorgt die Gurken zusätzlich noch mit Spurenelementen.